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 don't look back | camp king | oberursel | 1998/2002




don't look back
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don't look back von Angelika Nollert (1998)

Dies ist der Titel einer Arbeit des Frankfurter Künstlers Thomas Kilpper [1956] die er auf beständige. aber äußerst mühsame Weise in einer Turnhalle im ehemaligen US-Militärlager Camp King in Oberursel geschaffen hat... [weiter]

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht
von Martin Pesch (1998) 

Geschichte, sagt man, prägt. Der Gemeinplatz vertuscht, was eigentlich geschieht: Die Menschen prägen die Geschichte. Zweifellos läßt sich das eine nicht gegen das andere aufwiegen, es bleibt eine Spannung, eine unauflösbare Dialektik, durch deren Dynamik unklar wird, ob man den Umständen gegenüber eine bestimmte Position inne hat, oder ob man sie von ihnen - den berühmten sozialen, politischen und gesellschaftlichen Umständen - zugewiesen bekommt... [weiter]


don't look back von Natalie de Ligt (2002)

"Don’t look back" ist der Titel eines Kunstwerks, das Thomas Kilpper 1998 in der Basketballhalle des ehemaligen US-Militärgeländes Camp King in Oberursel geschaffen hat. In der leerstehenden und zum Abriss bestimmten Halle verwandelte der Künstler über mehrere Monate den gesamten, ca 250 qm großen Parkettboden in einen Druckstock. Mit Kettensäge, Oberfräse und Beitel schnitzte er Bilder und Szenen der wechselvollen Geschichte dieses Ortes in den Boden... [weiter]

Thomas Kilppers gigantischer Holzschnitt ist in Beton wiedererstanden
F.A.Z., 15.09.2002

h.r. OBERURSEL. In Oberursel ist es Kindern und Jugendlichen von morgen an offiziell erlaubt, die Kunst mit Füßen zu treten. Daran wird weder die Stadt Anstoß nehmen noch der Schöpfer des Kunstwerkes. Im Gegenteil, es wäre sogar im Sinne der Historie der mit 330 Quadratmetern Fläche monumentalen Arbeit des Frankfurter Künstlers Thomas Kilpper, darauf hin und wieder Sport zu treiben... [weiter]





© thomas kilpper
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