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 von der fettecke zur revolution | düsseldorf | 2007




pressemitteilung
installation


Eröffnung: Donnerstag, 24.5.2007, ab 19 Uhr

Ausstellung vom 25.5. bis 24.6.2007


Öffnungszeiten:
Do/Fr 17 bis 22 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Kunstraum Düsseldorf
Himmelgeister Straße 107E,
Eingang Ulenbergstraße
40200 Düsseldorf
Tel. 0049-(0)211-8924193 oder | or 0049-(0)211-330237
www.duesseldorf.de/kunstraum

Bahn | Tram: 706, 723
Bus: 827, 835, 836

Mit freundlicher Unterstützung Lampei v.d. Sande GbR, Entrümpelungen

Der Berliner Künstler Thomas Kilpper lebte von 1979 bis 1992 in Düsseldorf.
1979 kam er von Nürnberg an die Düsseldorfer Akademie in die Hueppi-Klasse. Mit diesem Wechsel war die Hoffnung auf ein Arbeiten in einem aufgeschlosseneren künstlerischen Klima verbunden. Die damals aktuellen politischen Realitäten: Atomkraftwerke, WAA, Militärputsch Türkei, Apartheid… und insbesondere die akuter werdene Möglichkeit und Gefahr eines atomaren Krieges in Europa veranlassten Kilpper allerdings bald, sich zunehmend der direkten politischen Auseinandersetzung zuzuwenden.

Für seine Ausstellung „von der fettecke zur revolution" im Kunstraum Düsseldorf fertigte der Künstler eine raumgreifende Installation, in der er die Entwicklung dieser Jahre erinnert und fragmentarisch nachzeichnet. Dabei greift er zurück auf Material, das über acht Jahre durch seine Hände ging, als er seinen Lebensunterhalt mit Entrümpelungen und Umzügen verdiente.

Jetzt hat Kilpper hunderte alter Sperrmüll-Möbel verarbeitet, dekonstruiert, zusammenbaut, auseinandergeschlagen, erneut vernagelt und dann angeordnet zu einem methaphorischen Labyrinth. Hier äußert sich sowohl sublimierte Wut gegen die herrschenden Verhältnisse als auch die Realisierung eines ästhetischen Umbruchs, hier artikuliert sich ein muffelig-ironischer Entwurf sozialer Innenarchitektur als anti-IKEA.







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